Was Sie in Lichtgeschwindigkeit von dem Astronomen Edwin Hubble für Ihre Entscheidungsfindung lernen können!

„Alles begann mit einem Buch.“

Denn als 4 Jähriger fiel mir das Buch „Das Abenteuer der Mondlandung“ von Werner Büdeler in die Hände. Und von da an war es um mich geschehen! Meine Leidenschaft für den Weltraum war geweckt. Meine Begeisterung für Raumfahrt hält bis heute an und begleitet mich auch beruflich. 2008 war ich im Goddard Space Flight Center der NASA in Maryland (USA) dabei, als die neue Wunderkamera, die „Wide Field Camera 3“ (WFC3) in das 1:1 Trainingsmodell des Hubble Space Telescope eingesetzt wurde.

   Foto: Anja Günzel, WFC3 im Clean Room des Goddard Space Flight Centers der NASA in Maryland (USA)

Das war zweifellos ein großer Moment für mich.

Foto: Anja Günzel, Trainingsmodell des Hubble Space Telescope im Clean Room des Goddard Space Flight Centers der NASA in Maryland (USA)

Dort, im weltweit größten Clean-Room, sollte sich damals, im Mai 2008, die Crew der Space Shuttle Mission STS-125 auf ihre Weltraumspaziergänge vorbereiten und mit dieser Originalkamera alle Handgriffe für den Austausch gegen die alte Kamera üben.

„Das Hubble-Weltraum-Teleskop“

Edwin Powell Hubble wies 1929 die Rotverschiebung nach, die beschreibt, dass Galaxien umso rötlicher erscheinen, je schneller sie sich von uns entfernen. Das führte zur Entdeckung der Expansion des Universums, die von Einstein bereits 1915 vorhergesagt wurde.

Nach Hubble wurde schließlich das berühmte Hubble-Space-Teleskop benannt, mit dem die beeindruckenden Bilder von fernen Galaxien und bunten interstellaren Gaswolken aufgenommen wurden, die man heute kennt.

Dass die Hubble-Mission ein so unglaublicher Erfolg wurde, haben wir auch Astronauten wie Claude Nicollier zu verdanken.

Claude Nicollier, auf dem Bild oben rechts neben mir (Foto: Anja Günzel), ist einer der bekanntesten ESA Astronauten, der an 4 Space Shuttle Missionen teilgenommen hat. An Bord der Discovery war er der Experte für das Hubble Teleskop und hat während eines langen Weltraumspazierganges dort am Teleskop Reparaturen durchgeführt.

Mich hat später sehr beindruckt, was für unglaubliche Bilder  mit dieser neuen „Wunder-Kamera“ ermöglicht wurden. Unendlich viele neue Details des Universums wurden auf dem Bild sichtbar gemacht, das unter dem Namen „Hubble eXtreme Deep Field (XDF)“ in die Geschichte einging.

Auf diesem kleinen Ausschnitt des „Hubble eXtreme Deep Field (XDF)“ sind allein 5500 Galaxien zu sehen. Die Lichtlaufzeit von einigen auf dem Bild zu sehenden Galaxien bis zur Erde beträgt bis zu 13,2 Milliarden Jahre (was einer unvorstellbaren Entfernung entspricht, wenn man bedenkt, dass das Licht ca. 300.000km/Sekunde zurücklegt. Ein entfernterer Blick ist kosmologisch sogar nicht möglich!)

Das Deepfield Bild ist ein WINZIGER Ausschnitt des Universums, ein dunkler Fleck zwischen den Sternen, wo man nichts vermutet hat. Und dort wurde diese unglaubliche Vielfalt und Tiefe entdeckt. Das Bild zeigt Details des Universums, die niemand zuvor wahrnehmen konnte und deren Existenz viele Wissenschaftler nicht für möglich hielten. Das hat unser Wissen um das Universum bis heute unermesslich erweitert.

„Die damalige Entdeckung der Expansion des Universums und die heutigen Möglichkeiten für eine so extreme Auflösung und außerordentliche Schärfe des Weltraumteleskops, haben mich nicht nur schwer begeistert, sondern für einen wesentlichen Durchbruch in meiner Arbeit als Innovationsschaffender gesorgt.“

Aus der Expansion des Raumes und der Schärfung des Blickes ergeben sich nämlich zwei Spielfelder, die sich perfekt mit realen agilen Innovationsprozessen vereinen lassen, denn es bestehen interessante Gemeinsamkeiten zwischen der Expansion des Weltraums und der Erweiterung des Möglichkeitsraums, der durch Innovationsarbeit zustande kommt.

Bemerkenswert ist auch die Erkenntnis, die man aus den Parallelen zwischen der gesamten vorhandenen Materie bzw. Energie im Universum auf der einen Seite und allen Möglichkeiten, die zur Lösung aller erdenklichen Aufgaben auf der anderen Seite, ziehen kann.

„Sowohl die gesamte Materie im Universum als auch alle Möglichkeiten zur Lösung aller Aufgaben existieren bereits und sind vollständig vorhanden.“

 

  • Die meisten dieser Möglichkeiten zur Lösung aller Aufgaben liegen allerdings im Verborgenen.

Innovationsmethoden haben nun die Aufgabe,

  • den Blick systematisch und methodisch zu schärfen, und
  • Möglichkeiten zu identifizieren, genau wie das Hubble Space Telescope immer wieder neue Materie findet, die natürlich bereits in irgendeiner physikalischen Form existiert.

Tatsächlich bleibt uns Menschen allerdings der größte Teil der Materie im Universum für alle Zeiten verschlossen. Grund ist die kosmologische Inflation, bei der sich das Universum unmittelbar nach dem Urknall so schnell und weit ausgedehnt hat, dass das Licht der allermeisten entfernten Bereiche noch keine Zeit hatte, uns zu erreichen und die verbleibende Zeit auch vermutlich nicht ausreichen wird.

In einem realen agilen Innovationsprozess expandiert der Raum, in dem die Möglichkeiten nach und nach sichtbar werden, ebenfalls. Dieser Möglichkeitsraum dehnt sich mal schneller, mal langsamer, je nach Innovationsgrad.

Die Ausdehnung geschieht deshalb als nichtlineare Funktion in der Zeit. Eine Inflation, wie beim Urknall, ist allerdings nicht zu befürchten, nicht einmal bei disruptiven Innovationen.Denn das hätte zur Folge, dass sich Innovationen von uns Menschen entkoppeln würden, was keinen Sinn macht, solange wir die Nutzer und Initiatoren dieser Innovationen bleiben.

Wir haben hingegen den großen Vorteil, dass, natürlich nur rein theoretisch, alle Möglichkeiten sichtbar werden könnten, was aber in der Praxis niemals eintreten wird, weil dafür unendlich viel Zeit benötigt würde, selbst, wenn wir die schnellsten Computer bemühen würden. 

„Die Schärfung der Sicht auf die Möglichkeiten ist eine universelle Notwendigkeit, wenn es darum geht, sinnvollen Fortschritt zu bewirken.“

 

Mit geeigneten Methoden kann mehr sichtbar und mehr möglich werden.

Die Expansion des Möglichkeitsraums und die Schärfung der Sicht auf die Möglichkeiten sind zwei so bedeutende natürliche Eigenschaften von Innovationsprozessen, dass ich sie in der Innovations- und Kreativitätsmethode „Crystal Room Innovation“ als wesentliche Bestandteile integriert habe.

Der expandierende Raum gibt der Methode sogar mit dem „Room“ einen Teil des Namens. Scheinbar passend zum Thema Hubble Teleskop habe ich „Crystal Room Innovation“ ursprünglich dafür entwickelt, technische Möglichkeiten für die schwierige Aufgabe zu identifizieren, Forschungsplattformen für die wissenschaftliche Schwerelosigkeitsforschung zu entwickeln. Tatsächlich hat der Weltraumbezug dieser ursprünglichen Anwendung nichts mit der Inspiration durch Hubble und das nach ihm benannte Teleskop zu tun.  Mittlerweile wurde die Methode auch vielfach für die Erweiterung von Lösungsmöglichkeiten bei technischen Herausforderungen eingesetzt, die überhaupt keinen Bezug zur Raumfahrt haben und ist, wie auch andere Innovationsmethoden, nicht auf eine Anwendung in technisch- naturwissenschaftlichen Disziplinen beschränkt sondern leistet außerdem hervorragende Arbeit in Entscheidungsprozessen!

„Der Bedarf an innovativen Entscheidungskriterien ist riesig“

So besteht beispielsweise in allen Bereichen eines Unternehmens ein sehr großer Bedarf an der fortwährenden Erzeugung innovativer Entscheidungskriterien, die verschiedene Aspekte erfüllen müssen, wie z.B. ihre Verknüpfung mit Trends, um den Ansprüchen der Zukunftssicherheit zu entsprechen. Hier ist neben einer agilen und intuitiven Methodik auch ein hohes Maß an Kreativität erforderlich.

A propos Kreativität:

  • Gibt es einen Bereich, den Sie sich mal genauer anschauen möchten? Wie treffen Sie heute Ihre Entscheidungen?
  • Vielleicht drucken Sie sich einfach mal das spektakuläre Bild „Hubble eXtreme Deep Field (XDF)“ aus und lassen sich inspirieren, indem Sie sich vorstellen, dass jeder einzelne Stern in den unzähligen Galaxien, die jeweils mehrere hundert Milliarden Sternen enthalten, eine potentielle Möglichkeit darstellt, die Sie identifizieren können, um Entscheidungen zu finden.

Fazit:

  • Sowohl die gesamte Materie im Universum als auch alle Möglichkeiten zur Lösung aller Aufgaben, wozu auch Entscheidungen gehören, existieren bereits und sind vollständig vorhanden.
  • Jeder, der seinen Blick methodisch schärft, richtet ein „Hubble-Teleskop“ auf seine eigenen Möglichkeiten – so können IMMER WIEDER neue Möglichkeiten gefunden werden – auch wenn man glaubt, bereits alle ausgeschöpft zu haben!

Mich interessiert sehr, welche Möglichkeiten Sie als letztes identifizieren konnten, um Entscheidungen herbeizuführen. Schreiben Sie mir gern einen Kommentar.

Ich bin gespannt, was Sie zu berichten haben!

Herzlichst, Ihr

Frank Marco Günzel


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